Quellen des Flusses Cetina

Der Standort der Quellen des Flusses Cetina (Vrela Cetine) mit einer Fläche von 29,81 ha ist seit dem Jahr 1972 geschützt. Eine Reihe an karstigen Quellen, davon die drei wichtigsten: Veliko vrilo, Vukovića vrilo und Batića vrilo, hat sich um den Saum des Feldes von Pag, am fuße des Berges Dinara formiert.

Alle Quellen entstanden am Kontakt zwischen den undurchlässigen Mergeln im Feld und dem wasserundurchlässigen Kalkstein der umliegenden Plateaus und haben Eingangscharakter. Durch die ausgesprochen klare und meeresgrüne Farbe ziehen sie die Aufmerksamkeit auf sich. Veliko vrilo oder die Quelle Glavaš ist ein versenktes spaläologisches Objekt, welches von Tauchern bisher bis zu einer Tiefe von 150 m erforscht wurde.

Unweit der Quelle befindet sich die älteste altkroatische Kirche in Kroatien – die Kirche des Hl. Spas (Hl. Retter). Das Kirchlein ist von vorromanischer Form mit Glockenturm, erbaut im 9. Jahrhundert. Neben der Kirche befindet sich auch ein Friedhof mit Grabsäulen, welche aus dem 14. und 15. Jahrhundert datieren.

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Stara straža – Geologisches Naturdenkmal

Die Örtlichkeit Stara Straža ist seit dem Jahr 1961 geschützt und umfasst eine Fläche von 1,17 ha. Sie befindet sich einige Kilometer von Knin auf der Straße Richtung Gračac. Die Örtlichkeit ist besonders aufgrund der schön sichtbaren Furchen mit einer Breite von etwa 15 m und einer Höhe von etwa 5 m interessant, welche wellig gefaltete Schichten der Erdrinde darstellen.
Die Schichten krümmen (runzeln) sich unter dem Einfluss des seitlichen Drucks infolge der Verschiebung der Felsmasse. Es sind Schichten aus dem Jura und Kreidezeitalter entwickelt, und sie setzen sich aus dem Wechsel von Kalkstein und Dolomit zusammen, in deren Gefüge Zonen grauer dünntäfeliger mergeliger Kalkstein und Hornstein vorkommen. In den Felsschichten des Malm (Weißjura) Zeitalters ist besonders die Cladocoropsis Koralle sichtbar.

Diese Örtlichkeit ist aufgrund der charakteristischen Profile wichtig, und zwar den paläontologischen, mineralogischen, petrographischen und den sedimentologischen. Das Profil ist als Polygon zum Erlernen geologischer Begriffe, beziehungsweise der grundlegenden Strukturelemente in Felsen, wie etwa Schichtung, Falten und Bruch, interessant.