Die Kirche des Hl.Franz

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Die Kirche des Hl. Franz wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh. am südöstlichsten Teil des historischen Altstadtkerns erhoben. Die Kirche stellt ein geräumiges einschiffiges gotisches Bauwerk ohne architektonische Dekorationselemente dar.

Im 15. Jahrhundert wurde auf der nördlichen Seite die Kapelle des Hl. Kreuzes angebaut und das Presbyterium mit Heiligenstätte wurde umgebaut. An der Frontseite der Kirche ist der Haupteingang mit steinernem Rahmen von gotischer Form, und in der Lünette sind Überreste von Fresken aus dem 14. Jahrhundert ersichtlich.

In der Kapelle des Hl. Kreuzes ist die Orgel untergebracht, welche im Jahr 1762 vom glorreichen Bauer dieser Instrumente Petar Nakić angefertigt wurde.

Im Gefüge des architektonischen Komplexes der konventionellen Franziskaner von Šibenik befindet sich, auf der südlichen Seite der Kirche, das Kloster, welches in das 14. Jh. datiert. Da über Jahrhunderte kulturell-historische künstlerische Kostbarkeiten gesammelt wurden, stellt das Kloster heute einen Ort dar, an welchem ein großer Teil des Denkmalerbes der Stadt aufbewahrt wird.Die Klosterbibliothek hebt sich durch eine Sammlung von 140 Inkunabeln, sowie einer Sammlung von handschriftlichen Kodexe hervor. Hier befindet sich auf das Gebet von Šibenik "Šibenska molitva", eines der ältesten kroatischen linguistischen und literarischen Denkmäler, geschrieben auf lateinischer Sprache um das Jahr 1375.

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