Rakitnica

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Burgruine Rakitnica

Die Einwohner des heutigen Vodice stammen aus den zerstreuten Siedlungen in den Feldern von Vodice; Rakitnice, Vodokrti, Pišće, Kamene, Okita, Mrdakovice....

Auf dem Gebiet von Rakitnica, reich an Wasser, stehen noch drei erhaltene Brunnen und ein großer Teich, an welchem das Vieh getränkt wurde. Hier wurde auch eine Kirche erbaut und dem Hl. Johannes dem Täufer im Jahr 1455 geweiht. Als sich die Gefahr vor der türkischen Eroberung verstärkte, wurde eine größere Festung auf dem Fort gebaut. Hier kämpfte das Volk erfolgreich ganz bis zum Jahr 1571 und danach wurde Rakitnica von den Türken erobert.

Wie sehr Rakitnica aufgrund ihrer erhöhten Lage, von wo aus die gesamte Gegend, die Küste und das Hinterland sichtbar war, wichtig war, spricht auch die Tatsache, dass die Türken ein starkes Militär hierherbrachten, eine Kanone aufstellten und den venezianischen Teil des Gebiets mit wachsamem Auge bewachten. Erst durch den endgültigen Fall des Türkischen Kaiserreichs im 17. Jahrhundert ziehen die Türken aus Rakitnica ab.

RÖMISCHER BACKSTEINOFEN

Neben dem Standort Drei Brunnen in Rakitnica wurden unlängst Überreste eines römischen Ofens gefunden. Er diente für die Anfertigung von Dachziegeln und Backsteinen, und wahrscheinlich auch für Tongefäße.

Ein solcher Ofen, einzigartig auf diesem Teil Dalmatiens, ist einer von vier solcher bekannter Exemplare, welche bisher auf dem Gebiet Kroatiens gefunden wurden.Die geplante Fortführung der archäologischen Forschungen wird wahrscheinlich das Bestehen der vila rusticae in dessen Nähe aufdecken.