Krapanj

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Krapanj ist die kleinste angesiedelte kroatische Insel mit einer Fläche von 0,36 km2. Gleichzeitig ist sie auch die niedrigste Insel an der Adria mit einer durchschnittlichen Höhe über dem Meer von 1,5 m. Sie ist auch bekannt als Insel der Schwammfänger aufgrund des traditionellen Fangens und der Verarbeitung von Schwämmen, womit sich deren Einwohner bereits seit dem 18. Jahrhundert beschäftigen. Sie ist nur 400 m von nahegelegensten Festland entfernt, wo sich die Siedlung Brodarica befindet.

Krapanj ist eine ausgesprochen harmonische und wertvolle natürlich-architektonische Einheit, und der größte Teil der Siedlung ist ein Denkmalerbe unter besonderem staatlichem Schutz. Ihre Geschichte beginnt im 15. Jahrhundert als Šibeniks Grundherren Jurić von den kirchlichen Besitzen das damals unbesiedelte Inselchen abgekauft haben und den bosnischen Franziskanern schenkten, welche sofort mit dem Bau eines Klosters und der Kirche beginnen.

Heute leben auf der Insel Mönche der Provinz des Hl. Jerolim. In deren Kloster werden Ausstellungsstücke von großem kulturellem Wert aufbewahrt, welche unter staatlichem Schutz stehen. Die wertvollsten darunter sind das Bild „Das letzte Abendmahl" des italienischen Malers Francesco da Santacroce aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und die byzantinische Madonna auf dem Thron, gemalt unter Einfluss der Malerei der Renaissance. Das Kloster hat auch ein besonderes Museum – eine Sammlung an Schwämmen, Korallen, Amforen und antikem Geschirr.

Die Unterkunft auf der Insel ist im Hotel Spongiola oder im privaten Arrangement möglich. Die Insel ist täglich durch regelmäßige Schiffslinien mit dem Festland verbunden, mit Ausgangspunkt in der Siedlung Brodarica und die Fahrt dauert etwa 5 Minuten.

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